Kurz gesagt

  • Vertragspartner und Rechnungsempfänger ist der SHK-Betrieb. Für Sie kostet der Service nichts, egal wie viele Vorgänge.
  • Sie bekommen von uns alle Formularwerte fertig und vorher geprüft: Hersteller, Typ, elektrische Leistung inklusive Heizstab, Anlaufstrom, Steuersignal, 14-stellige Zählernummer, Zählerplatzbeschriftung, Anschlussnehmer, Modulwunsch des Kunden, Inbetriebnahmedatum.
  • Sie prüfen vor Ort, legen Messkonzept und Zählerschrank fest, unterschreiben und senden unter Ihrer Ausweisnummer. Die Fertigmeldung bleibt bei Ihnen.
  • Wir nutzen keinen fremden Login und unterschreiben nichts in Ihrem Namen. Bei Portal-Netzbetreibern tippen Sie unser Feldblatt ab, bei PDF-Netzbetreibern unterschreiben Sie das vorausgefüllte Formular.
  • Rückfragen des Netzbetreibers zu Daten beantworten wir, Statusanrufe und Terminpostfächer übernehmen wir. Betrifft eine Rückfrage Ihren Portaleintrag, formulieren wir die Korrektur vor, Sie setzen sie ein.

Was sich für Ihr Büro ändert

Für eine Wärmepumpe tippt heute jemand dieselben rund 30 Angaben bis zu viermal ein, in die ZVEH/ZVSHK-Checkliste, die Netzanfrage, das §14a-Formular oder den I-Auftrag und das KfW-Prüftool des Heizungsbauers. Die meiste Bürozeit geht ins Einsammeln und Nachfragen. Genau das übernehmen wir. Die Tabelle zeigt den Unterschied.

SchrittHeuteWenn Ihr SHK-Partner uns bucht
Daten einsammeln Checkliste vom SHK-Partner nachfordern, Datenblatt suchen, Zählernummer beim Kunden erfragen, Fotos hinterhertelefonieren. Von uns kommen Datenblatt, Fotos vom geöffneten Zählerschrank, die vom Foto abgelesene Zählernummer, die Zählerplatzbeschriftung wortgleich und die Vollmacht des Anschlussnehmers. Fehlendes holen wir beim Hausbesitzer.
Leistung prüfen Elektrische Leistung inklusive Heizstab aus dem Datenblatt ziehen, thermische Werte aussortieren. Steht auf dem Feldblatt mit Quelle (Seite im Datenblatt), Heizstab getrennt, Summe gegen 4,2 kW. Sie prüfen den Wert. Die zusätzliche Gesamtleistung nach VDE-AR-N 4100 kommt weiter von Ihnen.
Netzanfrage, Leistungserhöhung Im Kundenportal oder Netzanschlussportal eintippen, Post des Netzbetreibers beim Kunden hinterherfragen. Reichen wir unter Vollmacht des Anschlussnehmers ein. Vorgangs-ID und Post des Netzbetreibers bekommen Sie weitergeleitet, bei Westnetz vor dem I-Auftrag.
§14a-Meldung, Zählerantrag, Fertigmeldung Dieselben Felder im I-Portal, auf dem N-010 oder im PDF-Satz eintippen, Zählernummer gegen das Drop-down prüfen. Feldblatt in der Reihenfolge Ihres Portals oder vorausgefülltes PDF. Sie prüfen, tippen ab oder unterschreiben und senden.
Rückfragen Korrekturanforderung lesen, Werte nachschlagen, Kunden anrufen, Eintrag ändern. Datenfragen beantworten wir direkt. Betrifft es Ihren Portaleintrag, formulieren wir die Korrektur vor, Sie setzen sie ein.
Zählertermin Dispositionspostfach, Hotline, Rückrufe von 0800-Nummern, Kunden informieren, Tür aufmachen lassen. Terminabstimmung mit dem Messstellenbetreiber und dem Hausbesitzer machen wir. Sie bekommen den Termin und sind vor Ort.
KfW-Nachweise Rechnungsdaten für die BnD des Heizungsbauers zusammensuchen, Nachfragen des Eigentümers. Die Belegliste kommt von uns. Ihre Schlussrechnung muss den Namen des Zuschussempfängers wie in der Zusage, die Adresse des Investitionsobjekts, Rechnungsnummer, Rechnungsdatum und Rechnungsbetrag tragen, die förderfähigen Kosten müssen erkennbar sein. Teil- und Zwischenrechnungen nimmt die KfW nicht, bezahlt wird unbar. Wir sagen Ihnen das vorher.

So läuft die Freigabe

Zwei Wege, je nachdem, ob der Netzbetreiber ein Installateurportal hat oder PDF-Formulare per E-Mail nimmt. Bei beiden sehen Sie jeden Wert vor dem Senden, und wir sehen Ihr Portal nie. Netz Düsseldorf steht in beiden Listen. Den Stromzähler beantragt Ihr Betrieb dort digital im Kundenportal, wenn er im Installateurportal registriert ist, sonst mit dem PDF N-010 per E-Mail an tb@netz-duesseldorf.de. Die VIU-Bestätigung NGD-FO-365 zur §14a-Anmeldung gibt es nur als PDF.

Portal-Netzbetreiber: Westnetz (I-Portal) und Netz Düsseldorf (digitaler Zählerantrag im Kundenportal)

  1. Wir schicken das Feldblatt Wir, per E-Mail als PDF

    Alle Bildschirme in der Reihenfolge des Portals, bei Westnetz die sieben Bildschirme des I-Auftrags von der Zuständigkeitsprüfung bis zu Montage und Bemerkung. Obenauf die Vorgangs-ID der Leistungserhöhung, dazu Modulwunsch des Kunden, Steuersignal, EMS ja oder nein und das tatsächliche Inbetriebnahmedatum. Jeder Wert mit Quelle: Seite im Datenblatt oder Foto.

  2. Sie prüfen vor Ort Verantwortliche Fachkraft

    Zählerplatz, Messkonzept, Steuerleitung, RfZ mit Spannungsversorgung, bei Westnetz die RJ45-Buchse "CLS" und die Klemmleiste bei Relaissteuerung. Weicht etwas vom Feldblatt ab, ändern Sie den Wert und sagen uns kurz Bescheid; wir ziehen die Akte nach.

  3. Sie tippen ab und senden Verantwortliche Fachkraft, eigener Login

    Unter Ihrem Login, mit Ihrer Ausweisnummer. Das Feldblatt liegt daneben, Sie suchen nichts mehr. Passt die Zählernummer im Westnetz-Drop-down nicht zum Zähler, steht auf dem Feldblatt der Hinweis, "Die Eigentumsnummer ist nicht aufgeführt" zu wählen.

  4. Status und Korrekturen Sie schicken Screenshot oder Statusmail, wir übernehmen den Rest

    Ein Screenshot der Vorgangsliste oder die Bestätigungsmail genügt. Wir schreiben das Terminpostfach mit der DLA-Nummer an, nehmen Rückrufe an und informieren den Kunden. Steht "Korrektur erforderlich", formulieren wir die Korrektur vor, Sie setzen sie über das Stift-Symbol ein.

PDF-Netzbetreiber: Netz Düsseldorf (N-010, NGD-FO-365), Netze Duisburg, RheinNetz, Stadtwerke Ratingen Netze

  1. Wir füllen die Formulare vor Wir

    Alle Felder außer Stempel, Ausweis- oder Eintragungsnummer und Unterschrift der Fachkraft. Verlangt das Formular die Unterschrift des Anschlussnutzers, holen wir sie vorher ein, elektronisch oder als Scan.

  2. Sie prüfen, stempeln, unterschreiben Verantwortliche Fachkraft

    Auf Papier oder elektronisch, wie Ihr Büro arbeitet. Korrekturen tragen Sie direkt ein oder schicken sie uns als Nachricht, dann kommt das Formular korrigiert zurück.

  3. Versand Sie oder wir

    Entweder senden Sie selbst, oder Sie geben uns das unterschriebene PDF zurück und wir reichen es mit Vollmacht, Datenblatt und Fotos ein. Sie bekommen die Sendebestätigung für Ihre Akte.

  4. Danach Wir, Sie vor Ort

    Wir kümmern uns um den Zählertermin (bei RheinNetz telefonisch, frühestens 4 Werktage nach Abgabe des Inbetriebsetzungsantrags; bei Netz Düsseldorf vereinbart NGD ihn direkt mit Ihnen als Installateur), sammeln die Post beim Kunden ein, melden den Status und stellen die Abschlussmappe zusammen. Den Zählertermin begleiten Sie vor Ort.

Was Sie je Netzbetreiber von uns bekommen

NetzbetreiberSie bekommenSie machen
Westnetz Feldblatt für den I-Auftrag (sieben Bildschirme), Vorgangs-ID der Leistungserhöhung, Modulwunsch, tatsächliches Inbetriebnahmedatum, Hinweis auf iMSys-Ersteinbau durch Westnetz-Monteur. I-Auftrag unter eigenem Login stellen, Korrekturen einsetzen, Zählerplatz und RJ45 "CLS" vorbereiten, Zählertermin vor Ort.
Netz Düsseldorf NGD-FO-365 und N-010 vorausgefüllt, Vollmacht des Anlagenbetreibers, Vorlage für die Leistungsangabe zur Anschlussanfrage. Leistungsangabe stempeln, NGD-FO-365 und N-010 prüfen, stempeln und als Fachkraft unterschreiben, Termin mit dem Messzugangsmanagement wahrnehmen.
Netze Duisburg Mantelbogen und Anlage Wärmepumpe ausgefüllt, Antrag Zählermontage vorausgefüllt, Vollmacht beigelegt. Antrag Zählermontage prüfen und stempeln. Ausweiskopie beilegen, wenn der Ausweis bei einem anderen Netzbetreiber ausgestellt ist. Inbetriebsetzung begleiten.
RheinNetz Datenblatt Wärmepumpe, IB-Vereinbarung steuVE und Inbetriebsetzung Strom ausgefüllt, Unterschrift des Anschlussnutzers eingeholt, Zuständigkeit geprüft. Messkonzept nach VBEW festlegen, Eintragungsnummer eintragen, Fertigstellungsanzeige unterschreiben.
Stadtwerke Ratingen Netze Datenblatt (Anlage 1 der AGB §14a) ausgefüllt, Vollmacht beigelegt. Technische Werte prüfen. Ein Verfahren für Installateure veröffentlichen die Stadtwerke nach unserem Stand nicht, wir fragen vor dem ersten Vorgang nach.

Was wir nicht machen

  • Wir melden nicht fertig. Fertigmeldung und Inbetriebsetzung macht nur der eingetragene Elektrofachbetrieb. Das sagen wir jedem Heizungsbauer, und eine Fertigmeldung auf Fotobasis gibt es bei uns nicht.
  • Wir nutzen keinen fremden Login. Zugänge zum I-Portal oder Kundenportal sind personengebunden. Wir fragen nie danach und arbeiten mit Feldblatt und Screenshots.
  • Wir unterschreiben nichts in Ihrem Namen und setzen keinen Stempel. Ohne Ihre Freigabe geht beim Installateurportal und beim Zählerantrag nichts raus.
  • Messkonzept, Zählerschrank, Steuerleitung und die Leistungsangabe nach VDE-AR-N 4100 bleiben Ihre Entscheidung. Wir tragen ein, was Sie festlegen.
  • Das §14a-Modul wählt der Kunde. Wir schicken ihm die Übersicht seines Netzbetreibers.
  • Wenn Sie die Anmeldung heute für Ihre Heizungsbauer nach Stunden abrechnen, passt unser Angebot für diese Fälle nicht. Dann lassen wir es und Sie behalten den Spickzettel.

Fragen von Elektrobetrieben

Was kostet mich das?

Nichts. Vertragspartner und Rechnungsempfänger ist der SHK-Betrieb, der uns bucht: 150 € pro Wärmepumpe im Pilot für die ersten 10 Wärmepumpen, danach 199 €, keine Umsatzsteuer nach § 19 UStG. Sie bekommen keine Rechnung, auch nicht für Rückfragen oder Korrekturen.

Kann ich den Service selbst buchen?

Ja, als Gewerbekunde zu denselben Preisen; dann sind Sie Vertragspartner. Einen festhängenden Vorgang übernehmen wir für 79 €: Status klären, Rückfragen beantworten, nachfassen. Ohne Zugriff auf Ihr Portal, mit Ihren Screenshots und Ihrer Freigabe. Alle Preise stehen im Preisblatt.

Wie kommen die Daten bei mir an?

Im Standard als PDF per E-Mail: ein Feldblatt in der Reihenfolge Ihres Portals oder das vorausgefüllte Formular des Netzbetreibers, dazu Datenblatt, Fotos und Vollmacht. Auf Wunsch als Tabelle, per WhatsApp oder in der Reihenfolge, die Ihr Büro vorgibt. Sagen Sie uns beim ersten Vorgang, was am wenigsten Arbeit macht, dann bleibt es so.

Nutzen Sie meinen Portal-Login?

Nein, nie. Zugänge zum I-Portal von Westnetz oder zum Kundenportal von Netz Düsseldorf sind personengebunden. Wir fragen nicht danach. Sie tippen ab oder unterschreiben und senden mit Ihrer Ausweisnummer, wir arbeiten mit Feldblatt, Screenshots und Statusmails.

Wer macht die Fertigmeldung?

Nur der beim Netzbetreiber eingetragene Elektrofachbetrieb, also Sie. Die Werte dafür bereiten wir vor und prüfen sie. Sie prüfen vor Ort, legen das Messkonzept fest, unterschreiben und senden die Fertigmeldung oder den Inbetriebsetzungsauftrag.

Wer trägt die Verantwortung, wenn ein Wert falsch ist?

Die Verantwortung für den Eintrag bleibt bei der Fachkraft, die ihn sendet, das ändert kein Dienstleister. Deshalb bekommen Sie jeden Wert mit Quelle (Seite im Datenblatt, Foto), damit die Prüfung in Minuten geht. Vor dem Versand läuft bei uns eine feste Liste: elektrische statt thermische kW, Heizstab getrennt und in der Summe, Zählernummer gegen das Foto, Zählerplatzbeschriftung wortgleich, Modul 2 nur mit zweitem Zählerplatz, Vollmacht unterschrieben, bei Westnetz die Vorgangs-ID der Leistungserhöhung vor dem I-Auftrag.

Was passiert bei einer Korrekturanforderung?

Fragen zu Daten und Unterlagen beantworten wir direkt beim Netzbetreiber. Betrifft die Rückfrage Ihren Eintrag im Installateurportal, formulieren wir die Korrektur vor, Sie setzen sie ein. Nachforderungen sind im Preis des SHK-Betriebs enthalten, wir fassen nach, bis der Vorgang durch ist.

Wie läuft der Zählertermin?

Wir stimmen ihn mit dem Messstellenbetreiber und dem Hausbesitzer ab. Bei Westnetz über die regionalen Terminpostfächer mit der DLA-Nummer aus Ihrer Auftragsrückmeldung, bei Netz Düsseldorf vereinbart NGD den Termin mit Ihnen als Installateur, bei RheinNetz telefonisch nach dem Antrag. Wir bestätigen den Termin einen Tag vorher mit dem Hausbesitzer, damit niemand vor verschlossener Tür steht. Vor Ort sind Sie.

Auch Wallbox und Photovoltaik?

Die §14a-Anmeldung einer Wallbox machen wir als Einzelleistung für 79 €. Photovoltaikanlagen melden wir derzeit nicht an.

Wie gehen Sie mit den Kundendaten um?

Mit dem SHK-Betrieb schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO). Die Daten dienen nur dem Vorgang und gehen nur an Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und Sie. Server in Deutschland. Steuer-ID, IBAN und Ausweiskopien erfassen wir nie. Details in der Datenschutzerklärung.

Ihr Heizungsbauer bucht, Sie geben frei

Wenn Ihnen Heizungsbauer regelmäßig Wärmepumpen zur Anmeldung geben, schicken Sie ihnen diese Seite. Oder rufen Sie an und sagen uns, wie die vorbereiteten Daten bei Ihnen ankommen sollen. Wir richten es so ein.

Für Elektro- und SHK-Betriebe. Hausbesitzer schicken diese Seite ihrem Heizungsbauer.

Die Angaben zu Portalen, Formularen und Terminwegen stammen aus den veröffentlichten Unterlagen der Netzbetreiber (Westnetz-Schulungen zum I-Auftrag und zu §14a, Formulare N-010 und NGD-FO-365 der Netzgesellschaft Düsseldorf, Formularsatz von Netze Duisburg, PDF-Satz von RheinNetz, AGB §14a der Stadtwerke Ratingen Netze), abgerufen bis 31.10.2026. Details je Netzbetreiber auf den verlinkten Seiten. Keine Verbindung zu Netzbetreibern.

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